Kurznews: ALB FILS KLINIKUM - Früherkennung durch Lungenkrebs-Screening

Kurznews

ALB FILS KLINIKUM - Früherkennung durch Lungenkrebs-Screening

30.09.2026 09:42 Uhr

Seit April 2026 wird die Lungenkrebsfrüherkennung („Lungenkrebs-Screening“) für definierte Risikogruppen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Das ALB FILS KLINIKUM übernimmt in diesem Versorgungsnetz eine zentrale Rolle – sowohl durch die pneumologische Expertise in der ambulanten Versorgung als auch durch die qualitätsgesicherte Zweitbefundung auffälliger Befunde im zertifizierten Lungenkrebszentrum Südwest am Standort Göppingen. Die Partner im Lungenkrebszentrum Südwest sind neben dem ALB FILS KLINIKUM das Klinikum Esslingen, RKH Klinikum Ludwigsburg und die Medius Klinik Ostfildern-Ruit.

Früherkennung bei einer der häufigsten Krebserkrankungen
Lungenkrebs zählt zu den häufigsten und zugleich schwerwiegendsten Krebserkrankungen. In frühen Stadien verursacht die Erkrankung häufig keine oder nur unspezifische Beschwerden und wird daher oft erst spät diagnostiziert. Das neue Screening-Programm bietet nun die Möglichkeit, Risikopersonen gezielt und systematisch zu untersuchen. Ziel ist es, Tumorerkrankungen frühzeitig zu erkennen und dadurch die Behandlungschancen und Heilungsaussichten deutlich zu verbessern.
Das Lungenkrebs-Screening erfolgt mittels Niedrigdosis-Computertomografie (Low-Dose-CT). Dieses besonders strahlungsarme bildgebende Verfahren ermöglicht es, auch kleinste Veränderungen im Lungengewebe frühzeitig sichtbar zu machen. 

Wer kann teilnehmen?
Das Screening richtet sich an Personen zwischen 50 und 75 Jahren, die mindestens 25 Jahre geraucht haben und dabei auf mindestens 15 Packungsjahre kommen. Teilnahmeberechtigt sind sowohl aktive Raucherinnen und Raucher als auch Personen, die das Rauchen vor weniger als zehn Jahren beendet haben. Ein Packungsjahr entspricht dem Rauchen von 20 Zigaretten täglich über ein Jahr. Die Untersuchung kann alle zwölf Monate durchgeführt werden. Ob die individuellen Voraussetzungen erfüllt sind, wird im Rahmen eines ärztlichen Beratungsgesprächs in einer hausärztlichen oder internistischen Praxis oder durch eine Arbeitsmedizinerin beziehungsweise einen Arbeitsmediziner geprüft.

Strukturierter Ablauf
Das Screening ist in ein abgestimmtes Versorgungskonzept eingebettet. Nach der ersten Beratung, beim Hausarzt, Internisten oder Arbeitsmediziner, erfolgt die Überweisung an eine radiologische Praxis und anschließend dort die Durchführung der Niedrigdosis-CT.
Im Anschluss übernimmt das ALB FILS KLINIKUM eine zentrale Rolle in der qualitätsgesicherten Zweitbefundung auffälliger oder unklarer Ergebnisse. Diese erfolgt durch Expertinnen und Experten des zertifizierten Lungenkrebszentrums Südwest am Standort Göppingen. „Mit unserer langjährigen und spezialisierten Expertise in der Lungendiagnostik tragen wir dazu bei, auffällige Befunde sorgfältig und differenziert zu beurteilen. Für Patientinnen und Patienten bedeutet das mehr Sicherheit und eine verlässliche Grundlage für die weiteren Schritte in einer oft belastenden Situation“, erklärt Dr. Timo Deininger, Chefarzt der Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin und Leiter des Lungenkrebszentrums Südwest. „Weiterführende diagnostische und therapeutische Maßnahmen können anschließend direkt in unserer spezialisierten Fachabteilung, der Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin, erfolgen“.
Durch die enge Zusammenarbeit zwischen hausärztlichen und fachärztlichen Praxen, radiologischen Einrichtungen und dem ALB FILS KLINIKUM profitieren Patientinnen und Patienten von klaren Abläufen, kurzen Wegen und einer hohen medizinischen Versorgungsqualität.

Prävention bleibt entscheidend
Trotz der neuen Möglichkeiten der Früherkennung bleibt die wichtigste Maßnahme zur Vorbeugung von Lungenkrebs der Verzicht auf das Rauchen. Die Reduktion von Risikofaktoren spielt weiterhin eine zentrale Rolle in der Prävention. 


(Quelle: ALB FILS KLINIKUM)


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