23.07.2026 17:08 Uhr
Im Rahmen seiner Sommertour besuchte der CDU-Bundestagsabgeordnete für den Landkreis Göppingen, Hermann Färber, die Energieversorgung Filstal (EVF).
Gemeinsam mit den EVF-Geschäftsführern Andreas Bantel und Peter Naab sowie Daniel-Klaus Henne, Geschäftsführer der Südwestdeutschen Stromhandels GmbH, tauschte er sich über die aktuellen Herausforderungen der Energieversorgung und die politischen Rahmenbedingungen für kommunale Versorgungsunternehmen aus.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Energiewende, die Versorgungssicherheit, der notwendige Ausbau der Energieinfrastruktur einschließlich Digitalisierung und Glasfaserausbau sowie die Frage, wie kommunale Energieversorger ihre Investitionen in den kommenden Jahren verlässlich planen und umsetzen können. „Der persönliche Austausch mit politischen Entscheidungsträgern ist für uns von großer Bedeutung. Als kommunales Unternehmen investieren wir kontinuierlich in eine sichere, nachhaltige und zukunftsfähige Energieversorgung.
Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Netze, Digitalisierung und die Umsetzung der Energiewende. Um diese
Aufgaben erfolgreich bewältigen zu können, benötigen kommunale Unternehmen langfristig verlässliche politische
und regulatorische Rahmenbedingungen“, betonten die EVF-Geschäftsführer Andreas Bantel und Peter Naab.
„Die EVF leistet einen entscheidenden Beitrag für die Versorgungssicherheit sowie die Umsetzung der Energiewende
im Landkreis Göppingen – und damit zur Daseinsvorsorge“, so der CDU-Abgeordnete. Der direkte Austausch mit den Verantwortlichen habe verdeutlicht, welche Herausforderungen vor Ort bestehen, und wo politische Entscheidungen unterstützen können. „Solche Gespräche sind wertvoll, um die Perspektive der kommunalen Unternehmen in die parlamentarische Arbeit einzubringen. Wir brauchen für das gesamte Versorgungsnetzwerk und insbesondere für die regionalen Unternehmen vor Ort praxistaugliche und umsetzbare Lösungen, die sowohl den Anbietern als auch den Verbrauchern einen Nutzen bringen. Der Schlüssel hierzu ist: erst das gesamte System entbürokratisieren – dann digitalisieren“, stellt Färber heraus.
Während des Gesprächs informierten die Vertreter der EVF über die vielfältigen Aufgaben des Unternehmens – von
der sicheren Versorgung mit Strom, Gas, Wasser und Wärme über den Ausbau leistungsfähiger Stromnetze bis hin
zum Glasfaserausbau und der Digitalisierung der Infrastruktur. Auch die zunehmende Einspeisung erneuerbarer
Energien, der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität sowie die kommunale Wärmeplanung wurden
thematisiert.
Daniel-Klaus Henne erläuterte darüber hinaus die aktuellen Entwicklungen auf den Energiemärkten sowie die
Herausforderungen bei der Energiebeschaffung. Angesichts volatiler Märkte und wachsender regulatorischer
Anforderungen sei eine enge Zusammenarbeit zwischen Politik und Energiewirtschaft wichtiger denn je.
Ein weiterer Schwerpunkt des Austauschs war der langfristige Erhalt und Ausbau der Energieinfrastruktur. Die
Geschäftsführer machten deutlich, dass die Transformation des Energiesystems nur mit erheblichen Investitionen in
Stromnetze, Digitalisierung und moderne Versorgungslösungen gelingen könne.
„Die Energiewende findet vor Ort statt. Damit wir den steigenden Anforderungen gerecht werden können, müssen wir unsere Netze kontinuierlich modernisieren und ausbauen. Gleichzeitig brauchen kommunale Energieversorger
Planungssicherheit und stabile wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Nur so können wir auch künftig eine sichere,
bezahlbare und nachhaltige Energieversorgung für die Menschen in unserer Region gewährleisten“, so Bantel und
Naab.
Der Besuch bot allen Beteiligten die Gelegenheit, aktuelle energiepolitische Themen offen zu diskutieren und
gemeinsame Perspektiven für die Zukunft der kommunalen Energieversorgung zu entwickeln.
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