Kurznews: Landkreis Göppingen - IG BAU rät zum Arbeiten nach "WSS-Regel" im Sommer

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Landkreis Göppingen - IG BAU rät zum Arbeiten nach "WSS-Regel" im Sommer

14.07.2026 10:00 Uhr

Wenn der Arbeitsschutz aus der Tube kommt: „Sonnencreme satt“ – das ist für alle, die im Landkreis Göppingen unter freiem Himmel arbeiten, extrem wichtig.

 Darauf hat die IG BAU Nordwürttemberg jetzt hingewiesen. Die wichtigste Sommer-Regel dabei: „Eincremen, eincremen, eincremen. Wenn die Sonne kräftig scheint, heißt das: Lichtschutzfaktor 50. Und alle zwei Stunden nachcremen. Denn intensiver UV-Schutz ist das A und O gegen Hautkrebs“, rät Alexander Deh.

Der Vorsitzende der IG BAU Nordwürttemberg warnt: „Es ist wichtig, sich im Job nicht verbrennen zu lassen.“ Darauf sollten Maurer, Straßenbauer und Dachdecker im Kreis Göppingen genauso achten wie die Landschaftsgärtnerin oder der Erntehelfer. Übrigens: „Oben ohne ist bei der Arbeit unter praller Sonne alles andere als sexy. Im Gegenteil: Möglichst viel vom Körper sollte mit Stoff bedeckt sein. Auch ein luftdurchlässiger Bauarbeiterhelm mit Nackenschutz gehört zum Sommer-Outfit auf dem Bau“, macht Alexander Deh klar. Dafür habe der Arbeitgeber zu sorgen.

Genauso wie für reichlich Getränke: „Auch das Durstlöschen bei Sommerhitze ist Sache des Chefs“, sagt Alexander Deh. Der Bezirkschef der IG BAU Nordwürttemberg fordert alle Arbeitgeber im Landkreis Göppingen auf, für eine „Getränke-Flatrate“ zu sorgen, wenn deren Beschäftigte tagsüber draußen sind. Bei schwerer Arbeit in großer Hitze rät die Gewerkschaft, drei bis fünf Liter pro Tag zu trinken. „Es gilt die Faustregel: alle 15 bis 20 Minuten ein volles Wasserglas. Ideal sind Wasser und kalte Tees“, sagt Alexander Deh.

Auch regelmäßige Pausen im Schatten – zum Beispiel unter einem Sonnensegel – seien wichtig. „Außerdem sollten Arbeitszeiten stärker in die frühen Morgen- oder Abendstunden gelegt werden“, rät Deh. Es gelte die „WSS-Regel“: Wasser, Sonnencreme und Schatten – darauf komme es an. Außerdem empfiehlt die IG BAU einen regelmäßigen „Hautkrebs-Check“: Einmal pro Jahr sollten Menschen, die regelmäßig draußen arbeiten, zum Hautarzt gehen, so die Gewerkschaft.

(Quelle & Bild: ndustriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt)


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