Ulm (ots) - Der erste Sturz passierte kurz nach 14.45 Uhr im Bereich des Krautgartenweg. Eine 20-Jährige fuhr mit ihrem Elektrokleinstfahrzeug auf einem geschotterten Feldweg hinter der Voralbhalle. Bei einer Geschwindigkeit von rund 20 km/h geriet die junge Fahrerin in den Grünstreifen und stürzte samt Gefährt auf den Weg. Dabei zog sie sich Schürfungen und eine Verletzung am Kopf zu. Einen Helm hatte die Fahrerin des E-Scooter nicht getragen. Der Rettungsdienst brachte die 20-Jährige in ein Krankenhaus. Das konnte sie nach einer ambulanten Behandlung noch am selben Tag wieder verlassen. Der Roller wurde beschädigt, die Polizei geht von einem Schaden von rund 20 Euro aus. Nicht ganz so glimpflich endet der Sturz eines Seniors in der Göppinger Straße. Der 76-Jährige fuhr dort gegen 17.15 Uhr mit seinem Mountainbike. Am Ortsende wollte er von der Fahrbahn auf den rechtsseitig befindlichen Gehweg wechseln. Dabei überfuhr er einen abgesenkten Bordstein und geriet wohl ins Straucheln. In der weiteren Folge kam der Senior zu Fall und zog sich Verletzungen zu. Zum Glück trug der Radler einen Schutzhelm. Der brach teilweise auf, verhinderte aber wohl Schlimmeres. Der Rettungsdienst brachte den 76-Jährigen in eine Klinik. An dem MTB entstand offenbar kein Schaden. In beiden Fällen hat die Polizei Göppingen die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei rät: Das Risiko von Stürzen kann zwar durch eigenes vorausschauendes und umsichtiges Verhalten, insbesondere bei der Teilnahme im Straßenverkehr, deutlich reduziert werden. Ganz auszuschließen ist die Unfallgefahr durch eigene oder Fehler anderer jedoch nie - wir alle machen Fehler, ob Kinder oder Erwachsene! Die dann drohenden Folgen: Schwere oder leider manchmal sogar tödliche Verletzungen können durch den richtigen Schutz verhindert oder zumindest deutlich gemindert werden. Mit der Aktion "Schütze Dein Bestes!" wirbt die Polizei mit ihren Sicherheitspartnern dafür, beim Radfahren einen Helm zu tragen.
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