Kurznews: Landkreis Göppingen/Ostwürttemberg - Johanniter geben zum bevorstehenden Hitzeschutztag Tipps im Umgang mit großer Hitze

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Landkreis Göppingen/Ostwürttemberg - Johanniter geben zum bevorstehenden Hitzeschutztag Tipps im Umgang mit großer Hitze

10.06.2026 15:43 Uhr

Hitzeaktionstag am 11. Juni: Johanniter geben Tipps für Prävention und Erste Hilfe im Umgang mit großer Hitze

Hitze ist das größte klimawandelbedingte Gesundheitsrisiko in Deutschland. Jahr für Jahr leiden im Sommer viele Menschen in Deutschland unter hohen Temperaturen. Diese führten allein 2024 zu mehr als 3.000 hitzebedingten Sterbefällen in Deutschland (Quelle: rki.de). Hinzu kommt eine Vielzahl von Notfällen z.B. durch Austrocknung des Körpers (Dehydrierung), Hitzschlag und Herz-Kreislauf-Problemen.  „Anlässlich des Hitzeaktionstag am 11. Juni wollen wir auf die hitzebedingten Gesundheitsrisiken aufmerksam machen und als große Hilfsorganisation die Menschen dabei unterstützen, sich bei großer Hitze zu schützen.“ erläutert Nicole Mack, Mitglied des Regionalvorstand in Ostwürttemberg (zu dem auch die Dienststelle Göppinge gehört). Philipp Timmermann, ebenfalls Mitglied des Regionalvorstand in Ostwürttemberg ergänzt „Dafür haben wir ein kostenloses und leicht verständliches E-Book erstellt. Denn Wissen rettet Leben“.

Fundierte Informationen: leicht verständlich und alltagsnah
Das EBook enthält praxisnahe Empfehlungen und bündelt fundierte Informationen zur Hitzevorsorge – abgestimmt auf besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen wie ältere Menschen, Kinder und Pflegebedürftige. Leserinnen und Leser erhalten darin wichtige Tipps zum Umgang mit großer Hitze wie zum Beispiel:
anstrengende Tätigkeiten vermeiden, kühle und schattige Orte aufsuchen, 2-3 Liter Flüssigkeiten (z. B. Wasser, ungesüßte Tees) über den Tag verteilt trinken.
Körperschutz bei hohen Temperaturen: für Abkühlung sorgen, luftige Kleidung und Kopfbedeckung mit Nackenschutz tragen, Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor verwenden.
Erste Hilfe bei Sonnenstich und Hitzschlag: Symptome wie Erbrechen, Bewusstseinstrübung, Teilnahmslosigkeit, Bewusstlosigkeit oder ein Kreislaufkollaps sind Alarmsignale und können auf einen lebensbedrohlichen Hitzschlag hindeuten. Betroffene Personen in schattige, kühle Räume bringen, mit erhöhtem Oberkörper hinlegen, umgehend den Rettungsdienst über die 112 verständigen oder eine Ärztin/einen Arzt aufsuchen.

Vorbeugen ist besser als behandeln 
Das kostenfreie EBook und das kostenlose E-Learning „Gut durch die Hitzewelle kommen“ richtet sich an alle Bevölkerungsgruppen und ergänzt weitere Johanniter-Angebote wie Erste-Hilfe-Kurse, virtuelle E-Learnings und Broschüren. Es ist hier zu finden.

 (Quelle: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.)


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