Kurznews: Göppingen - Zeichen für sicheren Schulweg ohne Elterntaxi

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Göppingen - Zeichen für sicheren Schulweg ohne Elterntaxi

19.05.2026 17:24 Uhr

„Geht doch!“

Die Stadt Göppingen beteiligt sich an der landesweiten Aktion „Geht doch! – Schulweg ohne Elterntaxi“ und setzt damit ein klares Zeichen für mehr Verkehrssicherheit im Umfeld von Schulen und für die Förderung der Selbstständigkeit von Kindern. Dielandesweite Kampagne wird gemeinsam von Verkehrswacht, Unfallkasse und Landesregierung organisiert.

Immer mehr Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto direkt bis vor das Schultor. Was gut gemeint ist, führt in der Praxis häufig zu unübersichtlichen und gefährlichen Verkehrssituationen – insbesondere durch Halten in zweiter Reihe, Wendemanöver oder erhöhtes Verkehrsaufkommen zu Stoßzeiten. Ziel der Aktion ist es, Eltern dafür zu sensibilisieren, ihre Kinder möglichst eigenständig zur Schule gehen oder fahren zu lassen – sei es zu Fuß, mit dem Roller oder dem Fahrrad. Ein eigenständig zurückgelegter Schulweg stärkt nicht nur die Verkehrssicherheit, sondern auch die Selbstständigkeit, das Selbstvertrauen und die Bewegungsfreude der Kinder.

Die Initiative wird getragen von der Landesverkehrswacht Baden-Württemberg, der Unfallkasse Baden-Württemberg sowie dem Land Baden-Württemberg. In den kommenden Wochen werden landesweit zahlreiche Banner an Schulen angebracht, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Auch in Göppingen wird die Aktion aktiv begleitet: Erster Bürgermeister Johannes Heberle sowie weitere Akteure waren an diesem Dienstag dabei, als die Banner an der Janusz-Korczak-Schule angebracht wurden. Damit setzen sie ein sichtbares Zeichen für einen sicheren und kindgerechten Schulweg. 

Reimund Vater, Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Göppingen, bekräftige die Wichtigkeit der Banneraktion: „Der Schulweg zu Fuß sollte nicht mehr die Ausnahme sein, sondern die Normalität. Wir appellieren an die Eltern, die eigenständige Mobilität ihrer Kinder zu unterstützen und im Vorfeld zu üben. Die Kreisverkehrswacht Göppingen unterstützt dies aktiv durch den Einsatz geschulter Moderatorinnen mit dem Kindergartenverkehrsmobil in den Kindergärten.“ Erster Bürgermeister Johannes Heberle betonte: „Ein sicherer Schulweg entsteht nicht zuletzt durch Rücksicht und verantwortungsbewusstes Verhalten im Straßenverkehr. Wenn wir auf Elterntaxis verzichten, reduzieren wir gefährliche Situationen direkt vor den Schulen. Gleichzeitig ermöglichen wir unseren Kindern, wichtige Erfahrungen auf ihrem Schulweg selbst zu machen und Schritt für Schritt selbstständiger zu werden.“

Die Stadt Göppingen unterstützt die Ziele der Kampagne ausdrücklich und wird sich weiterhin gemeinsam mit Schulen, Eltern und Partnern für sichere Rahmenbedingungen im Schulumfeld einsetzen.

(Quelle und Bild: Stadt Göppingen)


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