Kurznews: Landkreis Göppingen - Maßnahmen für den Start in die neue Tigermückensaison

Kurznews

Landkreis Göppingen - Maßnahmen für den Start in die neue Tigermückensaison

22.04.2026 13:29 Uhr

Sobald die Temperaturen über einen längeren Zeitraum stabil warm bleiben, beginnt die Entwicklung der Asiatischen Tigermücke.

Die Eier, die den Winter überstanden haben, entwickeln sich weiter, bis schließlich geschlechtsreife Mücken schlüpfen.

Aktuelle Ergebnisse eines Stechmücken-Monitorings in der Schweiz zeigen erstmals den Nachweis von Dengueviren in Stechmücken nördlich der Alpen. Dieser Befund unterstreicht die Dringlichkeit, die weitere Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke – einer der Hauptüberträger von Dengueviren – einzudämmen und potenzielle Brutstätten konsequent zu beseitigen.

Um die Entwicklung der überwinternden Eier zu verhindern und einer Ausbreitung der Tigermücke entgegenzuwirken, sollten bereits jetzt gezielte Maßnahmen ergriffen werden.
Sofern dies nicht bereits im Herbst erfolgt ist, sollten alle Gefäße, die als mögliche Brutstätten dienen, gründlich von kälteresistenten Eiern gereinigt werden. Hierzu empfiehlt es sich, die Innenwände mit Wasser und einer Bürste kräftig zu schrubben, um anhaftende Eier zu entfernen. Das dabei verwendete Wasser kann anschließend unbedenklich auf eine Wiese gegossen werden.

Zur Vorbereitung des Gartens auf die Sommersaison sollten zudem alle Behälter entfernt oder gesichert werden, in denen sich Wasser ansammeln kann. Regentonnen und Wasserfässer sind vollständig abzudecken, beispielsweise mit engmaschigen Netzen, oder mit Bti-Tabletten zu behandeln.
Verdächtige Mückenfunde können – wie bereits in den vergangenen Jahren – dem Gesundheitsamt Göppingen gemeldet werden. Sowohl eingesandte Exemplare als auch aussagekräftige Fotos leisten einen wichtigen Beitrag zur Überwachung.

Für den Versand sollten die Mücken in einem kleinen, stabilen Behälter (z. B. einer Cremedose) oder in einem gepolsterten Umschlag verpackt werden, um Beschädigungen zu vermeiden. Alternativ können die Exemplare auch direkt beim Gesundheitsamt unter Angabe des Fundortes abgegeben werden.

(Quelle: Landratsamt Göppingen)


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