Kurznews: Göppingen - Gewässerbegehung und Gewässerschau an Pfuhlbach sowie Heimbach abgeschlossen

Kurznews

Göppingen - Gewässerbegehung und Gewässerschau an Pfuhlbach sowie Heimbach abgeschlossen

10.04.2026 15:08 Uhr

Gewässerbegehung/Gewässerschau an Pfuhlbach und Heimbach sowie ihren Zuflüssen abgeschlossen

Die Stadt Göppingen ist als Träger der Unterhaltungslast zuständig für alle Gewässer zweiter Ordnung im Stadtgebiet, die in die Fils oder in die Rems münden. Deshalb seit vergangenem Jahr Gewässerbegehungen an allen Fließgewässern statt, wie bereits im Geppo und in den Mitteilungen der Stadtbezirke angekündigt, bei denen die Gewässer, ihre Ufer sowie das für den Hochwasserschutz und für die ökologischen Funktionen notwendige Umfeld mit einbezogen werden.

Die Gewässerbegehungen durch Mitarbeiter der Stadt Göppingen dienen dazu, mögliche Missstände (unzulässige Nutzungen und Gebäude), Probleme und Gefahren am Gewässer sowie im Gewässerrandstreifen festzustellen und deren Beseitigung einzuleiten. Missstände können unter anderem ungenehmigt errichtete Gerätehütten, Gartenhäuser oder Uferbefestigungen, abgestellte Wohn- oder Bauwagen, landwirtschaftliche Maschinen und Geräte, die Ablagerung von Kompost, Gehölzschnitt, Rasenschnitt, Erdaushub, Bauschutt, Baureststoffen oder Brennholz sowie die Lagerung von wassergefährdenden Stoffen entlang oder im Gewässerrandstreifen eines Gewässers sein.

Die bei der Gewässerbegehung an Pfuhlbach und Heimbach nebst ihren Zuflüssen im Sommer/Herbst 2025 festgestellten 84 Missstände und unzulässigen Nutzungen wurden protokolliert, fotografiert und deren Beseitigung mit einer angemessenen Fristsetzung eingeleitet. In Ortsterminen und Gesprächen konnte den betroffenen Anliegern die Notwendigkeit des Gewässerschutzes entsprechend erläutert und die Bereitschaft zur Beseitigung der Missstände geweckt werden. Nach Ablauf der Frist wird die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen kontrolliert. Falls ein Missstand nicht beseitigt wurde, wird die Untere Wasserbehörde des Landratsamts darüber informiert.

Am 5. März wurde mit Fachleuten der Stadt Göppingen und des Landkreises die Gewässerschau durchgeführt. Dabei wurden bei der Gewässerbegehung festgestellte Tatbestände, die Gewässer negativ beeinflussen oder im Falle eines Hochwassers zu Schäden führen können, sowie ökologische Hindernisse besichtigt und Möglichkeiten zu deren Beseitigung vorgestellt. Zudem wurde auch die Neuaufnahme von Zuflüssen ins Amtliche Gewässernetz besprochen. Dabei wurden der Pfuhlbach, der Heimbach und ihre Zuflüsse punktuell besichtigt.

Das Ziel der Stadt Göppingen bei der nachhaltigen Gewässerpflege und -unterhaltung entlang von Pfuhlbach und Heimbach sowie ihren Zuflüssen ist es, die natürliche Entwicklung sowie die ökologischen Funktionen und natürlichen Ressourcen zu schützen, nachhaltig zu fördern und für zukünftige Generationen zu erhalten. Gleichzeitig dienen die Maßnahmen dem Hochwasserschutz.

Die Göppinger Gewässersysteme sollen, wo immer möglich, begünstigt und gefördert werden, da ihre Bachauen Wasser speichern können und dadurch bei Starkregen als natürlicher Puffer dienen.

Weitere Informationen zur Gewässerunterhaltung und zu Gewässerschauen finden Interessierte auf dem gemeinsamen Themenportal der Regierungspräsidien Baden-Württemberg (www.rp.baden-wuerttemberg.de) unter Umwelt > Wasser > Gewässerökologie an Flüssen und Seen > Naturnahe Gewässerentwicklung > Gewässerunterhaltung. Informationen zur Gewässerschau sind außerdem in der Publikation „Gewässerschau – mehr als eine Pflichtaufgabe“ (PDF) unter www.hochwasser.baden-wuerttemberg.de zu finden.

(Quelle: Stadt Göppingen)


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