31.03.2026 15:37 Uhr
Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Feldhasen erneut – auch im Landkreis.
Möglich ist dieser Erfolg auch durch den Einsatz der „Allianz für Niederwild“.
Wer auf den Besuch des Osterhasen hofft, kann aufatmen. „Dem Feldhasen geht es wieder besser im Land. Das dritte Jahr in Folge zeigen die Zählungen der Jägerinnen und Jäger einen Spitzenwert“, freut sich Kreisjägermeisterin Sarah Schweizer. Die Zahl von 18 Feldhasen pro Quadratkilometer im Herbst 2025 lag zwar etwas niedriger als im Vorjahr (20). „Sie gehört aber immer noch zu drei der besten Ergebnisse seit Beginn der Auswertungen im Jahr 2003. Die drei höchsten Werte wurden alle in den vergangenen drei Jahren erreicht.“ Bei den Zählungen arbeiteten sowohl im Frühjahr als auch im Herbst engagierte Jägerinnen und Jäger ehrenamtlich in bis zu 160 Zählrevieren.
Die Entwicklung ist schon deshalb erfreulich, weil einmal mehr zahlreiche Jungtiere dem heißen Sommer zum Opfer gefallen waren. „Trotz des schlechten Ergebnisses beim Zuwachs blieb die Hasenpopulation insgesamt auf dem hohen Niveau der vergangenen drei Jahre“, so die passionierte Jägerin weiter. „Dieser positive Trend ergibt sich, weil die Lebensräume der Feldhasen aufgewertet wurden und die Jägerinnen und Jäger Fressfeinde wie Füchse, Marder und Krähen bejagen.“ Die Fuchswochen seien deshalb besonders bedeutsam. Die vom Landesjagdverband Baden-Württemberg gegründete „Allianz für Niederwild“ zeige Erfolge in zahlreichen Revieren – auch bei seltenen Vogelarten wie dem Rebhuhn. Die Kreisjägermeisterin dankt „für diesen Einsatz für die Artenvielfalt“.
Die höchsten Feldhasenpopulationen sind in der gesamten Rheinebene sowie im Donau-Iller-Lech-Raum zu finden. Die Schlusslichter der Hasenpopulation bilden traditionell der Hochrhein und das voralpine Hügel- und Moorland. Der Landkreis weist eine durchschnittliche Population auf.
(Quelle: Kreisjägervereinigung Göppingen, Bild: Klaus Lachenmaier)
Interessant? Sags weiter: