Kurznews: Eislingen - 22 engagierte Bürger erhalten eine besondere Würdigung

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Eislingen - 22 engagierte Bürger erhalten eine besondere Würdigung

04.03.2026 14:47 Uhr

Ehrenamt steht beim städtischen Ehrungsabend im Mittelpunkt

Insgesamt 22 engagierte Bürgerinnen und Bürger haben jetzt beim städtischen Ehrungsabend eine besondere Würdigung erhalten. Das Ehrenamt bereichert das Zusammenleben in Eislingen auf vielfältige Weise und ist unerlässlich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Diesem außergewöhnlichen und herausragenden Engagement wurde beim städtischen Ehrungsabend Anerkennung, Respekt und Wertschätzung entgegengebracht. Für ihre Leistung, die die Ehrungspersonen seit mehr als 15 Jahren und teilweise auch deutlich darüber hinaus aufbringen, dankte Oberbürgermeister Klaus Heininger in seinen Laudationen und überreichte Urkunden und Präsente. Einen Sonderpreis erhielt die Cleanup-Gruppe Eislingen. 

In Eislingen gibt es unzählige Beispiele, die Dank des ehrenamtlichen Engagements und des unermüdlichen Einsatzes immer wieder erfolgreich durchgeführt werden. „Das freiwillige und bürgerschaftliche Engagement ist eine tragende Säule einer lebendigen Demokratie und ein überaus wichtiger Beitrag für ein menschenfreundliches Miteinander“, führte Oberbürgermeister Klaus Heininger bei der Feier in der Stadthalle aus. „Es sind die Bürgerinnen und Bürger, die sich für die Gemeinschaft einbringen, die unsere Stadt mit Leben ausfüllen und bereichern.“ Die Rahmenbedingungen, in denen sich Menschen einbringen, stehen unter einem stetigen Wandel. Es sei daher wichtig, nicht nachzulassen und stattdessen neue Strategien zu entwickeln, damit sich Menschen auch in Zukunft ehrenamtlich engagieren und einbringen, machte das Stadtoberhaupt den Verantwortlichen Mut. In den einzelnen Laudationen hob Oberbürgermeister Klaus Heininger die freiwilligen Ämter, Aufgaben und Einsätze der einzelnen
Ehrungspersonen hervor. „Sie sind Vorbilder für unsere Gesellschaft und in besonderer Weise Vorbilder für die nachfolgende Generation. Wir sind deshalb besonders stolz auf Sie“, richtete Oberbürgermeister Klaus Heininger im Namen des Gemeinderats, der Kirchengemeinden und der gesamten Bürgerschaft einen großen Dank an die Geehrten. Ergänzend zur Urkunde erhielten die Ehrungspersonen ein gerahmtes Foto von Eislingen und den bekannten, sondergefertigten Eislinger Backsteinkuchen. 
Schwungvoll und feierlich umrahmten Musikerinnen und Musiker der Städtischen Musikschule unter Leitung von Daniel Rehfeldt den Abend. Zum Ausklang genossen die Gäste gesellige Gespräche bei einem Drei-Gänge-Menü.

Die städtische Ehrung erhielten: 
Elnora Hummel für über 20 Jahre Engagement in der Integrationsarbeit. Sie organisierte regelmäßige Veranstaltungen wie das internationale Frauenfrühstück oder den Kreativtreff für Frauen aus aller Welt. Mit Teilnahmen an den Stadtfestumzügen machte sie die kulturelle Vielfalt Eislingens sichtbar. 
Gitte Haid-Ewald für ihr 20-jähriges Engagement bei der eislinger frauen aktion e.V und beim Eislinger Liederkranz e.V. Sie plant und organisiert dort Veranstaltungen und Projekte, sorgt für reibungslose Abläufe und das Catering. Als Chorsprecherin setzt sie sich beim Liederkranz für die Belange der Mitglieder ein. In einem Eislinger Seniorenheim hat sie regelmäßige Sing-Treffen initiiert. Seit über 25 Jahren engagiert sie sich beim Austausch mit der Partnerstadt Oyonnax. 
Carmen Stiefel für 38 Jahre beim TSG-Musikzug. Seit 22 Jahren fördert sie als Ausbilderin den Nachwuchs. 2015 übernahm sie die Leitung der Bläserklasse, des Jugendorchesters und des Gesamtorchesters. Mit gemeinsamen Ausflügen, Aktionen und Projekten fördert sie den Zusammenhalt unter den Kindern und Jugendlichen. 
Renate Wahl für ihr 20-jähriges Engagement beim Schwäbischen Albverein Ortsgruppe Eislingen als Schriftführerin und mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz bei der Öffentlichkeitsarbeit des Vereins. Als aktive Wanderführerin bietet sie seit 25 Jahren unter anderem Wanderungen auf der Schwäbischen Alb und Gebirgshüttenwanderungen an. 
Rolf Scheer für 16 Jahre ehrenamtlicher Wanderwart beim Schwäbischen Albverein Ortsgruppe Eislingen. Er erstellt darüber hinaus den Jahresplan, der auch bei Nicht-Mitgliedern sehr beliebt ist. Seit 29 Jahren organisiert er Tageswanderungen, seit 17 Jahren die Nordic-Walking-Gruppe und seit 2014 Schneeschuhwanderungen im Winter. 
Claudia Eisele für ihr vielfältiges Engagement in der katholischen Kirchengemeinde St. Markus-Liebfrauen. Seit 20 Jahren bietet sie Gymnastik für Seniorinnen an. Mit regelmäßigen Krankenbesuchen bindet sie Alte und Kranke in das Gemeindeleben ein. Als Leiterin des Festausschusses der Kirchengemeinde organisierte sie zahlreiche Veranstaltungen. Seit 15 Jahren ist sie Mitglied im Kirchengemeinderat, 2020 bis 2025 Vorsitzende des Gremiums.
Helmut Riesz für über 50 Jahre Engagement in der katholischen Kirchengemeinde St. Markus-Liebfrauen. Seit 20 Jahren ist er Mitglied im Kirchengemeinderat, davon 15 Jahre als Vorsitzender und 5 Jahre als stellvertretender Vorsitzender. Er bringt sich im Verwaltungsausschuss, Festausschuss und ökumenischen Ausschuss ein und übernimmt die Mitverantwortung des gesamten Rechnungswesens der Kirchengemeinde. 
Thomas Ruckh für sein Engagement in der katholischen Kirchengemeinde St. Markus-Liebfrauen. Seit Anfang der 80er Jahre ist er Mitglied im Kirchengemeinderat (mit Ausnahme von zwei Amtsperioden). Darüber hinaus ist er Mitbegründer der Pfadfindergruppe St. Georg und hat 15 Jahre lang eine Firmgruppe geleitet. Beim Deutschen Roten Kreuz bringt er sich seit mehr als 45 Jahren aktiv ein, hat drei Ortsvereine gegründet und ist seit 21 Jahren Leiter des DRK-Kreisauskunftsbüros mit Engagement auf Landes- und Bundesebene.
Martin Biela für 40 Jahre Ehrenamt in der katholischen Kirchengemeinde St. Markus-Liebfrauen, davon 10 Jahre Vorsitzender des Kirchengemeinderats. Er leitet den Seniorenkreis und übernimmt regelmäßige Alten- und Krankenbesuche. Bei ihm liegt die Organisation und Vorbereitung des jährlichen Krippenspiels. Er engagiert sich im Pastoralausschuss und pflegt und gestaltet täglich den Marienaltar. Da er am Ehrungsabend verhindert war, erhält er seine Urkunde und Geschenk nachträglich. 

Der Sonderpreis würdigt ehrenamtliches Engagement, das in seinem Wirken besonders ist, aber die formalen Vorgaben der städtischen Ehrungsrichtlinien noch nicht erfüllen. „Er ist ein Preis für den Mut, anzufangen, Verantwortung zu übernehmen und sich mit Überzeugung für andere zu engagieren“, betonte Oberbürgermeister Klaus Heininger. 
Der Sonderpreis wurde den engagierten Bürgerinnen und Bürgern der Cleanup-Gruppe Eislingen verliehen, die sich einmal im Monat treffen und Eislingen von wildem Müll befreien. Cleanup Eislingen macht das Problem von wildem Müll sichtbar - nicht mit Appellen und auch nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit Präsenz und Engagement. Mit Menschen, die anpacken. Das Konzept dahinter: Jede und jeder kann mitmachen ganz entsprechend der eigenen Möglichkeiten, ohne Verpflichtung, ohne Anmeldung und ohne Mitgliedschaft. „Ihr Einsatz für den Umweltschutz verdient größten Respekt und unser aller Anerkennung“, lobte Oberbürgermeister Klaus Heininger das Engagement der Gruppe. Den Preis nahmen stellvertretend Personen entgegen, die regelmäßig bei den Putzaktionen dabei sind. 

(Text und Bild: Stadt Eislingen)


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